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Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu aktuellen Veranstaltungen von NatWiss und befreundeten Organisationen. 

Die NaturwissenschaftlerInnen-Initiative veranstaltet regelmäßig (zusammen mit Partnerorganisationen) öffentliche Diskussionsabende, Vorträge und Konferenzen mit Referierenden aus dem (natur-) wissenschaftlichen und friedenspolitischen Bereich.

Wenn Sie Einladungen zu Veranstaltungen von NatWiss per E-Mail erhalten wollen, schicken Sie bitte eine E-Mail (Betreff: Event-Verteiler) an: geschaeftsfuehrung@natwiss.de



03/03/17

Komplexe Welt – simple Erklärungen?

Öffentliche Veranstaltung

 

Freitag, 03. März 2017, 19:00 - 21:00 Uhr

TU Berlin, ZEWK, Fraunhoferstraße 33-36, 10587 Berlin, 10. Etage

Anmeldung bitte an geschaeftsfuehrung@natwiss.de

 

Die Welt im 21. Jahrhundert ist komplexer und erscheint Vielen zunehmend unübersichtlich. Auch Politik und Wissenschaft scheinen die Komplexität der globalen Gesellschaft und ihrer Prozesse immer schwieriger überblicken und erklären zu können. Gesellschaftliche Errungenschaften – Demokratie, Ablehnung von Krieg, Gerechtigkeit, Solidarität, Presseethik, Wissenschaftsfreiheit, um nur einige zu benennen – werden aufgeweicht oder umgedeutet. Ergebnisse von schwarz-weiß-Malerei, Simplifizierung, Nationalismus, Chauvinismus, Dogmatismus und/oder Populismus treten zunehmend an ihre Stelle und werden vielfältig als „Erklärungen“ benutzt, um Menschen mit ihrer Hilfe zu manipulieren. Die Individualisierung und andere Ausprägungen des Neoliberalismus erschweren das kollektive Finden von Antworten zu den Herausforderungen unserer Zeit. Nationalismus wird als „Alternative“ propagiert.

In dieser Veranstaltung sollen die oben benannten Tendenzen weitergehend analysiert werden und Alternativen zu globalen Neoliberalismus und Nationalismus, für eigenes solidarisches Handeln benannt und diskutiert werden.

 

Mit:

Michael Müller (NaturFreunde Deutschlands), Gerhard Knies (Viable World Network), Patrick Luzina (AStA TU Berlin)

 

Am 04. März ab 10 Uhr findet im ZEWK die öffentliche NatWiss-Beiratstagung statt. U.a. mit der weiterführenden Veranstaltung Vernetzter Krieg – Vernetzter Frieden: Komplexe Welt – simple Erklärungen?. Das Programm ist hier einsehbar. Für eine Teilnahme bitten wir auch hier um eine kurze Anmeldungsmail.

 

03/04/17

NatWiss-Beiratstagung 2017

Am 4. März 2017 findet die Beiratstagung des Vereins von 10 Uhr bis 17 Uhr statt.

Das Programm ist hier aufrufbar. Für eine Teilnahme bitten wir hier um eine kurze Anmeldungsmail.

 

 

02-04-2015

Bundesausschuss Friedensratschlag und Kooperation für den Frieden rufen gemeinsam zur Teilnahme an den Ostermärschen auf

Auch in diesem Jahr finden die Ostermärsche mit über 80 angekündigten Aktionen und Veranstaltungen in allen Teilen Deutschlands statt.

Diese werden von örtlichen bzw. regionalen Initiativen getragen. Demgemäß gibt es zahlreiche Ostermarsch-Aufruftexte, die unterschiedliche Akzente setzen und auch auf regionale Probleme, wie z.B. Rüstungsstandorte Bezug nehmen.

Weitgehend übereinstimmend wird gefordert:
- Abrüstung und Rüstungskonversion
- Auslandseinsätze der Bundeswehr beenden
- Rüstungsexporte stoppen
- Abzug der Atomwaffen von deutschem Boden und ihre allgemeine Abrüstung
- neue Entspannungspolitik statt Kriegsvorbereitung

Die Ostermarschbewegung ist vor 55 Jahren entstanden in dem angespannten politischen Klima des Ost-West-Konfliktes. Alle Beteiligten einte von Anfang an die weltanschaulich übergreifende Überzeugung, dass ein dritter Weltkrieg
unter Einsatz von Atomwaffen verhindert werden muss, durch den Kampf für zivile Konfliktbearbeitung und Abrüstung.

Heute erleben wir mit dem Krieg in der Ukraine, einem Krieg in Europa, das Wiederaufleben eines überwunden geglaubten Konfliktes zwischen West und Ost. Der Konflikt um die Ukraine trägt in sich die bedrohliche Perspektive eines potentiell nuklearen NATO-Krieges mit Russland. Die deutsche Bundesregierung ist einerseits mit ihrem aktiven Beitrag für das Zustandekommen zum Minsk-II-Abkommen ihrer Verantwortung für den Weltfrieden gerecht geworden, hat aber andererseits den EU-Assoziierungsvertrag mit der Ukraine und die
NATO-Osterweiterung ohne Einbeziehung der Interessen Russlands forciert. Zugleich billigt die Bundesregierung aktuell die gesteigerte NATO-Präsenz und NATO-Manöver an den Grenzen zu Russland. Auch stellt sie sich weiteren friedensgefährdenden Entwicklungen nicht oder nur halbherzig entgegen, wie z.B.
aktuell der Kriegspropaganda militärischer Hasardeure in den USA.

Die Kooperation für den Frieden und der Bundesausschuss Friedensratschlag als zentrale organisatorische Strukturen der deutschen Friedensbewegung rufen vor diesem Hintergrund zur breiten Teilnahme an den traditionellen Ostermärschen auf.
Beide Organisationen wünschen die Beteiligung von FriedensaktivistInnen, die z.B. durch die besorgniserregende Entwicklung des Ukraine-Konfliktes und einer einseitig berichtenden Medienlandschaft aufgerüttelt worden sind und für eine solidarische und zivile Vision des Zusammenlebens einstehen. Zu dem von uns kritisierten Kampagnen-Journalismus gehört auch der Versuch, Teile der Friedensbewegung zu diskreditieren und damit als Ganze zu spalten. Sowohl
die Ostermärsche wie danach anstehende Aktivitäten, u.a. der 70. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg sind gute Anlässe für die Friedensbewegung, die notwendigen Zeichen für zivile Konfliktbearbeitung zu setzen.

Jens-Peter Steffen, Kooperation für den Frieden
Willi van Ooyen, Bundesausschuss Friedensratschlag

Eine Übersicht der bekannt gegebenen Ostermarsch-Termine findet sich auf
www.ostermarsch-info.de <http://www.ostermarsch-info.de/>

Büro der Kooperation für den Frieden
Philipp Ingenleuf
Römerstr. 88
53111 Bonn
Tel.: 0228/692904, Fax: 0228/692906
info(at)koop-frieden.de
www.koop-frieden.de

Spenden für die Kooperation für den Frieden (Sonderkonto):
Förderverein Frieden e.V.
IBAN: DE62 4306 0967 4041 8604 01
BIC: GENODEM1GLS
bei der GLS Gemeinschaftsbank

 

 

 

 

Berlin, den 29.01.2015

 Sehr geehrte NatWiss-Mitglieder,

wir möchten Sie herzlich zu der NatWiss-Beiratstagung und Mitgliederversammlung vom 20.2. bis 22.2.2015 nach Berlin einladen. Untenstehend finden Sie das abwechslungsreiche Programm, welches Themen, die NatWiss bearbeitet aufgreift und über aktuelle, interessante und auch zukünftige Projekte informiert. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zu diskutieren und gemeinsam voneinander zu lernen. Bitte teilen Sie uns kurz mit, ob Sie teilnehmen werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Lucas Wirl

PS: wir arbeiten an einer Email-basierten Mitgliederkontaktliste. Bitte schicken Sie uns Ihre Email, um zukünftig mehr Informationen von NatWiss zu erhalten.

 

Freitag, 20.02.2015

19:00-21:00 Öffentliche Veranstaltung „Vernetzter Krieg“

Moderne Technologie ermöglicht eine bessere Vernetzung und Netzwerke haben einen immer zentraleren gesellschaftlichen Stellenwert. Auch und gerade in den Kriegen des 21. Jahrhunderts spielt eine – meistens auf neuen Technologien basierende und „klassische“ Kriegsführungsbereiche ausdehnende  - Vernetzung eine zentrale Rolle. Dies reicht von der Vernetzung der Gefechtsfelder zu Luft, Wasser, Boden, Weltraum und Cyberspace über Robotisierung und Automatisierung bis hin zur Stärkung der Heimatfront und embedded journalism; von enger Kooperation zwischen Wirtschaft/ Wissenschaft mit Militär bis hin zu zivil-militärischer Zusammenarbeit und Auswertung ziviler Daten für die Kriegsführung (siehe gezielte Tötung).

Diese Veranstaltung soll über vernetzte Kriege informieren, vernetzte Kriegsführung analysieren und dieser friedenspolitische Alternativen entgegenstellen. Referieren werden unter anderem Dr. Roland Reimers, Prof. Dr. Jürgen Scheffran und Ute Bernhardt. (Roland nimmt Kontakt zu beiden auf und spricht Themen sowie Ablauf ab

Moderation: Roland fragt Kronfeld-Ghorani, Alternative: Christiane Reymann (Lucas); Plan B: Hanny Nover oder Nina Knöchelmann (NatWiss)

Samstag, 21.02.2015

9:30 Get together

10:00 Star Wars, Drohnen, Cyberwar und der Vernetzte Krieg (mit Jürgen Scheffran, Roland Reimers, Ute Bernhardt) (hier war eine Vertiefung des Freitags das Ziel)

11:30 Kampagne Cyberpeace (Ute Bernhardt, fiff)

12:00 Mittagspause

13:15 Zivilklausel – wo stehen wir und was sind die Herausforderungen? (mit Dietrich Schulze und Lucas Wirl)

14:15 Die "blutige Internationale" und ihre Gegner. Die erste internationale Debatte über den Waffenhandel und was wir aus ihr lernen können (mit Daniel Stahl, Universität Jena) (Lucas nimmt weiteren Kontakt auf)

15:15 Atomausstieg und Atommüll (mit Nina Knöchelmann und Peter Dickel, AG Schacht Konrad) ( (Nina bringt Peter und Thomas zusammen damit sie sich absprechen können, v.a. wegen der internationalen Perspektive)

16:15 Kaffeepause

16:45 Fukushima – wie steht es um den Atommüll und die Atomkraft in Japan? (mit Thomas Dersee, Strahlentelex)

17:45 Diskussion zur Zukunft von NatWiss (Finanzen sichern, neuer Vorstand, Auftrag an VS von MV: Überprüfung zusammenlegen/Auflösung/…)

ab ca. 19:00Uhr: Ausklang bei Buffet und Getränken

Sonntag, 22.2.2015

10-12:30 Mitgliederversammlung mit Wahl des Vorstands (Nina und Roland sollten moderieren; die Wahlen sollten wir nochmal intensiv besprechen)

Tagesordnung

1.            Begrüßung und Tagesordnung

2.            Bericht des Vorstandes und der Geschäftsführung

3.            Kassenbericht

4.            Aussprache zu Pkt. 2 und 3

5.            Entlastung des Vorstandes

6.            Entlastung des Kassierers

7.            Wahl des Vorstands

8.            Weitere Arbeit

9.            Verschiedenes