Zeitung gegen den Krieg

Die neue „Zeitung gegen den Krieg“ ist erschienen. Sie informiert über friedenspolitische Themen und eignet sich sehr gut, um sie unter FreundInnen und Bekannten zu verteilen.

++ zum Ostermarsches 2018 ++
++ angesichts einer neuen GroKo, die hochrüsten will ++
++ vor dem Hintergrund massiver Kriegstreiberei in London, New York & Brüssel ++
++ erscheint die neue  Zeitung gegen den Krieg (ZgK) ++

  • in einer Zeit, in der die britische Regierung den Mordanschlag auf einen Doppelagenten, bei dem die Täterschaft absolut offen ist, für Kriegshetze instrumentalisiert
  • in einer Zeit, in der sich GroKo IV sich ausdrücklich zur deutschen und EU-Hochrüstung bekennt
  • in einer Zeit, in der die Bundeswehr und andere NATO-Kampfeinheiten an die russische Grenze verlegt werden und die Einkreisungspolitik der Nato gegenüber Russland fortgesetzt wird
  • in einer Zeit, in der der russische Präsident Putin als Reaktion auf die Nato-Hochrüstung seinerseits Hochrüstungsprojekte ankündigt, was jede Bewegung für Frieden kritisieren muss
  • in einer Zeit, in der der NATO-Bündnispartner Türkei mit dem autoritären Erdogan-Regime Krieg gegen die eigene kurdische Bevölkerung und Krieg gegenüber den Kurden  in Syrien führt
  • in einer Zeit, in der sich die Krisentendenzen verschärfen, in der zwischen den USA, EU und China ein Handelskrieg droht, was geschichtlich allzu oft in neuen großen Kriegen – in der Fortsetzung der Weltmarktkonkurrenz mit militärischen Mitteln – mündete

berichtet die neue  Zeitung gegen den Krieg u.a. zu den folgenden Themen: 

  • Der Fall Skripal: Selbst wenn der russische Geheimdienst den Mordanschlag im britischen Städtchen Salisbury begangen hätte, rechtfertigt dies nie und nimmer die aktuelle Kriegshetze (und Nato-„Solidarität“). Fragt man „cui bono“, dann geraten noch ganz andere potentielle Täter ins Blickfeld.
  • 1914 war „Sarajewo“ wenig bekannt. Der Mord dort an einem Erzherzog war dann der Vorwand für den deutsch-österreichischen Start in den I. Weltkrieg. Wer kannte bislang den Ort „Salisbury“?
  • GroKo IV will deutlich mehr für Rüstung ausgeben und „Verantwortung weltweit wahrnehmen“
  • Die EU beschloss im Dezember klammheimlich einen Aufrüstungsautomatismus (PESCO)
  • Die westliche Atommacht Nr. 1, die USA, senken die Schwelle für einen Atomkrieg
  • Deutsche Rüstungsexporte sind Rekord – auch solche in Krisen- und Kriegsgebiete.
  • Die neuen US-Zölle auf einzelne Importe (v.a. Stahl und Aluminium) sind explizit mit Aufrüstung verknüpft: Wer im US-Sinn aufrüstet (und US-Rüstungsgüter ordert), kann sich freikaufen.
  • Indem Trump am 13.3. seinen Außenminister Tillerson feuerte und den CIA-Chef Pompeo zum neuen US-Außenminister ernannte, erhöhen sich die Kriegsgefahren an allen Brennpunkten (Iran, koreanische Halbinsel, Syrien Ukraine/Russland).

Autorinnen und Autoren u.a.: Reiner Braun // Sevim Dagdelen // Wolfgang Gehrcke // Jürgen Grässlin // Xanthe Hall // Heike Hänsel // Willi Hoffmeister // Kristine Karch // Elise Kopper // Marion Küpker // Sabine Leidig // Michael Müller // Karl-Heinz Peil // Tobias Pflüger //  Ulrich Sander // Kerem Schamberger // Heide Schütz // Kathrin Vogler // Winfried Wolf u.a.m.

Acht Seiten im Zeitungsformat // Bezugspreise wie folgt (jeweils zuzüglich Porto & Verpackung):  bei Bestellungen von 1 – 99 Ex.: 25 Cent je Ex. /  bei Best. ab 100 Ex: 15 Cent je Ex.

Bestellungen an: zeitung-gegen-den-krieg@gmx.de oder via Website www.zeitung-gegen-den-krieg.de  Vertrieb ab Mittwoch, dem 21. März 2018.

Aufruf „abrüsten statt aufrüsten“

Prominenter Aufruf aus der Gesellschaft:
abrüsten statt aufrüsten

06.11.2017 Pressemitteilung der Initiative „abrüsten statt aufrüsten“

 – den Aufruf hier unterzeichnen –

In einem deutlichen und dringenden Abrüstungsaufruf wendet sich ein ungewöhnlich breites gesellschaftliches Bündnis an Öffentlichkeit.

Dazu zählen der Nobelpreisträger Paul Crutzen, die Gewerkschaftsvorsitzenden Reiner Hoffmann (DGB), Frank Bsirske (ver.di), Michaela Rosenberger (NGG) und Marlis Tepe (GEW), die Theologin Margot Käßmann, führende Vertreter der Umweltbewegung wie der DNR Vorsitzende Kai Niebert und der BUND Vorsitzende Hubert Weiger, WissenschaftlerInnen wie Gesine Schwan, Ernst Ulrich von Weizsäcker, Frigga Haug und Ulrich Brand, PolitikerInnen aus drei Parteien wie die Abgeordneten des deutschen Bundestages  Ernst Röspel (SPD), Katja Kipping (DIE LINKE.) und Katja Keul (Bündnis90/die Grünen), Kulturschaffende wie Wolfgang Niedecken, Udo Lindenberg und Renan Demirkan sowie AktivistInnen der Friedensbewegung. Sie fordern in Sorge um die zukünftige Entwicklung unseres Landes von der (neuen) Bundesregierung:

Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben – Abrüsten ist das Gebot der Stunde

Mit dem Aufruf warnen die UnterzeichnerInnen vor weiterer Aufrüstung und fordern, endlich abzurüsten – nur damit könnten die großen Herausforderungen gelöst werden.

In dem Aufruf heißt es:

Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde es in der NATO vereinbart.

Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.“

Die mehr als 80 ErstunterzeichnerInnen warnen eindringlich:

„Militär löst keine Probleme. Schluss damit. Eine andere Politik muss her.

Damit wollen wir anfangen: Militärische Aufrüstung stoppen, Spannungen abbauen, gegenseitiges Vertrauen aufbauen, Perspektiven für Entwicklung und soziale Sicherheit schaffen, Entspannungspolitik auch mit Russland, verhandeln und abrüsten.

Diese Einsichten werden wir überall in unserer Gesellschaft verbreiten. Damit wollen wir helfen, einen neuen Kalten Krieg abzuwenden.“

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des Aufrufes rufen ab dem heutigen Tage zu einer bundesweiten Unterschriftenaktion (online und offline) auf, die sie mit weiteren Aktivitäten begleiten wollen.

Den Aufruf und zusätzliche Informationen finden Sie auf der Webseite: www.abruesten.jetzt

NatWiss gratuliert ICAN zum Friedensnobelpreis 2017

Die NaturwissenschaftlerInnen Initiative Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit (NatWiss) gratuliert ICAN für den Erhalt des Friedensnobelpreises 2017

Der Nordkorea-Konflikt mit einer immer schärfer werdenden Kriegsrhetorik verdeutlicht die Notwendigkeit atomarer Abrüstung auf „Null“. Dafür steht ICAN und der diesjährige Friedensnobelpreis ist dafür ein wichtiges Zeichen. Er honoriert die 10-jährige Arbeit von ICAN und der weltweiten Friedensbewegungen gegen die atomare Bedrohung in der Welt.

Die Bundesregierung ist nun mehr denn je aufgefordert, sich endlich an den Verhandlungen zum Verbotsvertrag zu beteiligen und ihn, wie es bereits mehr als 50 Staaten getan haben, zu unterzeichnen. Als weiteren Schritt müssen die US-Atombomben aus Deutschland abgezogen werden. Dies kann die Bundesregierung durch eine Aufkündigung des Liegenschaftsabkommens erwirken.

Berlin, den 06.10.2017
Pascal Luig, Vorsitzender
Lucas Wirl, Geschäftsführer

Laden Sie hier die pdf herunter: NatWiss gratuliert ICAN_171006

Zum Tode von Professor Peter Starlinger – Gedanken zur Erinnerung an einen großen Streiter für den Frieden

Von Helmut Aichele und Reiner Braun
Finden Sie hier Fotos

Am 1. September 2017 starb Peter Starlinger. Er setzte seinem Leben selbst ein Ende.

Am 18.03, 1931 in Freiburg/Breisgau geboren wurde er 86 Jahre alt. Bis zu seiner Pensionierung war er Direktor des Instituts für Genetik der Universität Köln, ausgezeichnet mit hohen wissenschaftlichen Preisen wie den Robert-Koch-Preis und der Otto-Warburg Medaille. Er genoss national und international hohes wissenschaftliches Ansehen.

Peter Starlinger war einer der prägenden Persönlichkeiten der Friedensbewegung der 80. Jahre.

Als Initiator des Krefelder Appels gegen die neuen Atomwaffen, der mit 5 Millionen immer noch größten Unterschriftensammlung in der Geschichte der BDR, prägte und unterstützte er in leitender Position und mit großem Engagement die Entwicklung der Anti-Atomwaffen Bewegung.  Er sprach auf den großen Friedensdemonstrationen im Hofgarten, auf den Ostermärschen aber auch und immer wieder bei den vielen kleinen Veranstaltungen der Friedensinitiativen, der Kirchen und Gewerkschaften. Niemals zweifelte er an dem Sinn und  der Notwendigkeit der Aufklärung der Menschen über die Gefahren der Atomwaffen. Aufklärung und Wissen war für ihn die Basis auch für das friedenspolitische Engagement von vielen.

Der Abschaffung der  Atomwaffen  widmete er sein gesellschaftliches Engagement – gerade und besonders als Wissenschaftler. Wissenschaft ist nicht nur verantwortlich, für das sie tut, sondern auch was sie widerstandslos  hinnimmt. Ein Gedanke, der ihn  aus seiner wissenschaftlichen Arbeit, seinen Erfahrungen des 2. Weltkrieges und seinem gesellschaftlichen Wirken prägte

„Soll der Naturwissenschaftler sich in den großen Fragen der Zeit zu Wort melden“ fragte Peter Starlinger in seinem Eröffnungsbeitrag auf dem Mainzer Kongress „Naturwissenschaftler warnen vor neuer Atomrüstung“ Anfang Juli 1993 in Mainz. Leidenschaftlich beantwortet er diese Frage für sich mit JA, im doppelten Sinne: WisssenschaftlerInnen sollten sich als StaaatsbürgerInnen engagieren und mit ihrer wissenschaftlichen Expertise in gesellschaftliche Auseinandersetzungen eingreifen. Er warb für dieses JA in der Scientific Community.

Beispielhaft lebte er dieses Engagement vor: in der Entwicklung und Gründung der Naturwissenschaftlerinitiative für den Frieden, besonders in der von ihm geprägten Vorbereitung des Mainzer Kongress gegen die neuen Atomwaffen aber auch bei den Kongressen zu den chemischen und biologischen Waffen. Er initiierte mit anderen Kollegen den damals bahnbrechenden Kongress in Mainz. Seine ganze Kraft steckte er in dessen Gelingen. Der dort verabschiedet Mainzer Appell wurde maßgeblich von ihm beeinflusst.

Immer waren diese nationalen Kongresse durch beteiligten ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler  international, aber die Internationalität gewann den Durchbruch durch den von dem Gorbatschowschen Veränderungen klimatisch geprägte internationalen Kongress „Ways out oft he arms race“ 1986 in Hamburg, Erstmals unterbreiteten Naturwissenschaftler konkrete Abrüstungsvorschläge in der ganzen Vielfalt und Breite der Bedrohungen. Einiges findet sich in den internationalen Vertragssystemen der Endphase des „Kalten Krieges“ wieder.

Es waren aber nicht nur die großen, öffentlichkeitswirksamen und Medienintensiven Kongressen, es war seine tagtägliche friedenspolitische Klein und Kernerarbeit, die Peter Starlinger auszeichnete. So auch die Gründung der Naturwissenschaftler Friedensinitiative, der Verantwortung und Leitung er von Anfang an in jüngere Hände legte. Er konnte sich auch immer wieder zurückziehen, war dieser Rückzug auch manchmal durch kontroverse Diskussionen über Wissenschaft und Verantwortung mit geprägt. Mut zur Kontroverse zeichnete ihn aus.

Alle die Jahre traf Frau und Mann Peter immer wieder bei den Aktionen der Friedensbewegung, Dieser fühlte er sich bis zum Schluss eng verbunden. Wissenschaft und Frieden waren seine Leidenschaft, er hat sie intensiv, glaubwürdig und engagiert gelebt.

Auch wenn wir ihn in den letzten Jahren, ja im letzten Jahrzehnt  seltener sahen, weniger Möglichkeiten  hatten, mit ihm zu diskutieren und zu streiten – er wird uns fehlen, als Persönlichkeit, die uns immer erinnerte, dass Frieden und Wissenschaft  Engagement erfordert und dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler historisch unverzichtbar waren und aktuell immer noch sind, wenn der Frieden in unsicheren und gefährlichen Zeiten gesichert werden soll.

Lieber Peter, Du hast uns in all den Jahren beeinflusst und geprägt. Wir werden  auch in Deinem Sinne weiter wirken.

Atomwaffenverbot – Chance für die nukleare Abrüstung

Am 7. Juli 2017 vereinbarte in New York die Mehrheit aller Staaten einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen, mit breiter Unterstüt­zung der Zivilgesellschaft. Nach Jahrzehnten der Aufrüstung und geringer Fortschritte bei der Abrüstung haben große Teile der internationalen Staatengemeinschaft deutlich gemacht, dass sie den Son­derstatus der Atommächte nicht länger hinnehmen wollen. Viele sehen in dem Vertrag einen Durchbruch, da er nach dem Verbot von Bio- und Chemiewaffen mit den Atomwaffen nun auch die letzten Massenvernichtungswaffen verbietet. Allerdings lässt der Vertrag den Abrüstungsprozess in die atomwaffenfreie Welt offen, und die Atomwaffenstaaten und ihre Verbündeten sind bislang nicht beteiligt.

Finden Sie den online-Text hier

Finden Sie die pdf hier:

Jürgen Scheffran_Atomwaffenverbot Chance für die nukleare Abrüstung

Call for cooperation to Peace Wave actions of 20th and 24th, September 2017

Bitte beteiligen Sie sich an den Aktionen zur Friedenswelle

Light-Relay  and  Folded paper crane (Orizuru)  going  around the planet Earth

1: Please 1 minute  light off ( extinction)  of your house  except TV etc at  8:15 pm  <8:15 am is Hiroshima Bombing time>     20th September when UN start Ban treaty ratification.: light – relay goes around the Earth.

2 : Please put folded paper crane (Orizuru)  at the door/ entrance at 11:02 am <11:02 is Nagasaki A-Bombing time >, 24th September,2017 for 1 hour.  Orizuru is very symbolic material for No Nukes after  tragic story of A-Bombed 12 y.o. Girl, Sadako Sasaki

3: Adding to these, Please sign your name to signature campaign calling for total Ban of Nuclear Weapons.

http://www.antiatom.org/sig-press/

 

World Conference, against A and H Bombs held at Hiroshima and Nagasaki, 2017 decided Peace Wave action as  simultaneous world wide action  around the day of 20th September, 2017 when Ban treaty starts ratification.  In the Conference, The Orizuru cranes were very symbolic material calling for the World without Nukes. The Orizuru cranes may fly around the planet Earth and can become peace messenger bringing the Earth without Nukes:

These actions are closely related to using SNS media, and young peoples are good at these techniques. We hope these actions will spread to young peoples.

Promoter persons:

Terumi Tanaka ( Hibakusha; Co-chairperson of  Japan confederation of A- and H Bomb Sufferes Organization)

Etsuko Yamauchi ( Hibakusha, Niigata City)

Shoji  Sawada  (emeritus Prof. Nagoya University ; Hibakusha)

Ikuro Anzai ( Prof. Ritsumeikan Univ.Peace Museum )

Kouji Tomida ( Prof. Kanseigakuin Univ. Drafting Commissioner at International conf. against A&H Bomb)

Shiro Maekawa,  ( Gensuikyo )

Junji Akai (emeritus Prof of  Niigata Unversity ,mineralogy )

Reiner Braun (Co-President International Peace Bureau (IPB)

Lucas Wirl (Program Director of  INES)

Jun Kyu Lee (Korea, Peace Research center)

Katsuo Nishiyama ( emeritus Prof of  Shiga medical Unversity)

Takayuki Kodera ( President of Maruki art museum of  A-bomb memory )

Satoru Ikeuchi ( emeritus Prof of Nagoya University ; World Peace Appeal Seven Committee member)

Satoru Ihara ( emeritus Prof. Tohoku Univ . Executive director of the Japanese Scientiss‘ Association)

Profs., associate Profs, and emeritus and former Profs. of  Niigata Unversity : :Takayo Fujiishi ; Hiroki Sako (mathmatics) ,

MorimitsuTanimoto (Physics, Former dean of Fac. Science), Tatsuyoshi Morita ( Former Dean of Fac. Education) .,Akio Ishida ( former Prof., Plasma Physics)

Hiroko Yamada ( Womens organization , director)

Aimi Uematsu  ( University Student )

Tobias Alonso  ( University Student )

Avert the danger of nuclear war – support the nuclear weapons ban treaty

Scientists for Peace Germany (Natwiss) statement

Berlin, 21 August 2017

The intensified nuclear arms buildup and the aggressive threat of a preemptive nuclear strike by the US-Administration, the silence of NATO allies as well as the aspiration for nuclear weapons by the regime in North Korea have brought the world to the edge of a nuclear war. Hence we witness a nuclear conflict scenario unmatched since the end of the Cold War. Simultaneously a military confrontation in East Asia is nurtured by the economic and political crisis around the globe that threatens to draw not only the US and North Korea, but also China, Japan, South Korea and Russia into an arms race including nuclear weapons, missiles and missile defense systems.

This highly dangerous situation was foreseeable and could have been prevented by political and diplomatic means. For instance, in 1996 the vast majority of countries have voted for the resolution A/RES/51/45 in the General Assembly of the United Nations calling for the initiation of a treaty to prohibit and eliminate nuclear weapons, including China, India, North Korea and Pakistan. Since then the UN adopted a similar resolution every year, yet in 2007 with an impressive number of 127 countries voting in favour. Nevertheless, the USA and their NATO allies were never part of this international community of states working towards a nuclear-weapons-free world. On the contrary, they compromised serious efforts in this direction and on top of that have fueled international conflicts and arms races by military interventions and expensive military programs.

Today we witness the expectable consequences of these irresponsible policies; the big chances after the Cold War were never taken. In the light of the Korean War 1950-1953, where concrete plans by the US-Administration for a nuclear strike against North Korea existed, there is only one imperative: De-escalation. This conflict endangers the existence of whole humanity and fundamentally questions its livelihood and sovereignty.

The ongoing global economic crisis, the rising social inequality of our time, and the intensified destruction of the environment of our planet as well as climate change demand to keep alive the memory of the horrors of the twentieth century. The Great Depression, fascism, genocides and two world wars, the dropping of atomic bombs on Hiroshima and Nagasaki, as well as the nuclear arms race of the Cold War brought humankind to the edge of self-extinction.

This was made possible by scientists who developed nuclear weapons. Rather late some of them realized their mistakes, among them 60 years ago 18 German nuclear scientists („Göttinger 18“), and tried to bring the nuclear genie back into the bottle. Since then, the responsibility in the scientific community has become an imperative for the preservation of our planet. As members of an association of critical scientists we are working today, 72 years after the first nuclear attacks against urban centers, in the spirit of this imperative. We commit ourselves to the responsibility for the results of our research as a contribution to a peaceful world, worth living in for everyone. The current aggravation of the nuclear conflict between North Korea and the USA is thwarting these efforts.

On the contrary, there is a great chance to eliminate the threat by nuclear weapons for all times. On July 7, 2017, 122 Members of the United Nations agreed upon a treaty to ban nuclear weapons, not including Germany and few nuclear armed states and their allies who continue to hold onto their strategy of nuclear deterrence. Notably the treaty was jointly worked out by government representatives and dedicated people of civil society. To support this treaty is the first and best answer to the current nuclear aggression and escalation.

We therefore request that the German government and all other states sign the treaty designed in the interest of and under approval by the overwhelming majority of humankind. We demand nothing less than the unconditional commitment to the prevention of a nuclear conflict.

We also call upon the people to organize actions of protest and demonstrations in all cities, all universities and all enterprises against nuclear war and to demand the signature of the nuclear ban treaty by the remaining states. No government, no human being shall have nuclear weapons at their command.

 

Contact: Lucas Wirl, geschaeftsfuehrung [at] natwiss.de; +49 (0) 176-64103500

Find the statement as pdf here: 170821_Natwiss-Declaration on dangers of nuclear war_lv

Find the statement in German here