Die Ukraine im aufgeheizten Klima

21.07.2014
in der Ausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 19./20.7.2014 schreibt Frank Niehuysen auf Seite 5 unter der Überschrift:

„Der Trotz des bösen Buben“:
(…)
„Nicht die Gemeinsamkeiten, sondern die Gegensätze dominieren mehr und mehr das Verhältnis zwischen West und Ost. ‚Die Ukraine-Krise ist in eine Phase der amerikanisch-russischen Rivalität, sogar Konfrontation übergegangen, die an das Great Game im 19. Jahrhundert erinnert, als es um die Vorherrschaft zwischen Russland und dem britischen Empire ging‘, schreibt der russische Analytiker Dmitrij Trenin vom Moskauer Carnegie-Zentrum: ‚Russland konzentriert sich auf die postsowjetische Integration in Europa und Asien, während die USA in Europa eine Linie gegen Russland ziehen wollen. Die Ukraine, Georgien und die Republik Moldau sind dabei die Schlachtfelder im amerikanisch-russischen Kampf um Einfluss“. „Die Ukraine im aufgeheizten Klima“ weiterlesen

TTIP Eine Wahnsinnstat

schreibt sogar die Zeit: „…

Der Skandal verbirgt sich in einem unhandlichen Kürzel: Mit TTIP, dem geplanten Transatlantischen Handelsabkommen zwischen der EU und den USA, werden Demokratie und Rechtsstaat ausgehebelt. Man sollte es verhindern!  …“

Wir alle können das Mindeste gegen den globalisierenden Wahnsinn unternehmen: Dagegen unsere Stimmen erheben! Sofort! Bei den vereinten NGO´s gibt es die Möglichkeit, das Europäische „Parlament“ zu testen! „TTIP Eine Wahnsinnstat“ weiterlesen

Biedermeiers Brandstifter

Sie sitzen nicht in einem Theatersessel, während Sie diesen Akt kreativer Expansionspolitik des entfesselten Kapitalismus wahrnehmen: Achten Sie auf die Akteure vor der Bühne, die Ihnen interpretieren, was in der Ukraine ablaufen darf. Alle Hauptmedien in Deutschland – mit Ausnahme von Spiegel-Online und einigen nicht wahrgenommenen Agenturen – vertuschten den Mord an über 40 prorussischen Demonstranten am Ersten-Mai-Wochenende in Odessa, indem sie weder Ursache noch Gruppenzugehörigkeit bei den Auseinandersetzungen benennen wollten. Wer will denn das noch als „Journalismus“ oder gar „Freie Presse“ bezeichnen?

www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-tote-bei-feuer-in-odessa-nach-brandstiftung-a-967340.html

pw0514

Neues von Goebbels Enkeln

Da der erste Kriegstote wie immer die Wahrheit ist, könnte man im Umkehrschluß folgern, dass aus der getöteten Wahrheit bereits die Existenz eines Krieges abzuleiten wäre.

Dem ist wohl nicht so! Was jedoch aus dem wissenschaftlich interessanten Treiben der Medien in „Krisenzeiten“ ableitbar ist, muß eigentlich zu relativierenden Denkschemata lenken. Zunächst ist da zu konstatieren, dass die „Krisen“ der Moderne stets die Krisen gewesen sind, die ohne die Medien niemals entstanden wären. Insofern ist heutzutage auch immer die Frage nach der Schuld an Konflikten und Kriegen mit einzubeziehen. Das direkte Interesse an dem verantwortungslosen Gelaber und Geknete an der „Öffentlichen Meinung“ ist allerdings nicht bei den zur Höchstform auflaufenden Bericht-Er/Bestattern der Medien zu suchen. Sondern wie der historisch denkende Zeitgenosse nicht infrage stellen wird, im ökonomistischen Lager mit seinem politischen Hilfspersonal. Ukraine ist ein Kalkül-Sektor mit gewaltigen Ressourcen wie Verbraucher- und Arbeitskräftemärkten, Weizen- und Stahlerzeugung etc. und nebenbei so dicht an den EU-Grenzen, dass Hitlers Eroberungspläne posthum legitimiert erscheinen mögen. „Neues von Goebbels Enkeln“ weiterlesen

Aus Brüssel wird zur Europawahl und zum fröhlichen Kriegstreiben geblasen

Wir sind bekanntlich die Guten! Deshalb übersehen wir möglicherweise, dass unsere „Repräsentanten“ – die kleine Schicht von Leuten mit unserer Stimme, die eigentlich immer die Anordnungen der Finanzmafia und Konzerne gegen uns durchsetzen – wieder einmal zündeln in Europa!

Seit mehr als 15 Jahre wühlen die EU-Strategen wie z.B. Herman Van Rompuy und Catherine Ashton in enger Zusammenarbeit mit den NATO-Militärs sowie Weltbank und Internationalem Währungsfonds in den ehemaligen Staaten des Warschauer Paktes um diese Gebiete mit ihrer ökonomischen Potenz und ihrer Bevölkerung unter die Kontrolle der „Guten“ zu bekommen. Alle Versprechungen des Westens bezüglich der Achtung des militärischen Status Quo in Europa sind aufgeweicht und und schließlich gebrochen worden. „Aus Brüssel wird zur Europawahl und zum fröhlichen Kriegstreiben geblasen“ weiterlesen

Ukraine im März 2014

Erklärung der Kooperation für den Frieden zur Kriegsgefahr in Europa

Ukraine: Deeskalation statt Marsch in einen heißen Krieg

Die Kooperation für den Frieden, ein Dachverband der Friedensbewegung, dem mehr als 50 friedenspolitische Organisationen und Initiativen angehören, fordert die Regierungen in Ost und West auf, alles zu vermeiden, was die Situation in der Ukraine weiter verschärft. Sowohl alle Truppenbewegungen als auch die verbale Kriegsrhetorik beider Seitenmüssen gestoppt werden. Die völkerrechtswidrigen Handlungen Russland in der unabhängigen Ukraine müssen sofort beendet werden. Schluss sein muss genau so mit der unverantwortlichen Instrumentalisierung der Ukraine durch den Westen, der aggressiven Rhetorik im Stile des Kalten Krieges. Es darf keine militärischen Maßnahmen der NATO, noch Waffenlieferungen in die Region geben. „Ukraine im März 2014“ weiterlesen

Aktuelle Erklärung des IPPNW zur Ukraine-Krise

Liebe Freundinnen und Freunde,

ich möchte Euch die folgende Erklärung des Vorstandes der IPPNW-Deutschland zur Krise um die Ukraine zur Kenntnis geben.

Mit herzlichem Gruß
Jens-Peter

Dr. Jens-Peter Steffen
IPPNW e.V. Geschäftsstelle
Körtestr. 10, 10967 Berlin
Tel: 030 / 698 074 13
Fax. 030 / 693 81 66
www.ippnw.de

/28. März 2014/*

Frieden in Europa ist nur in partnerschaftlicher Kooperation mit Russland möglich*

*Der Vorstand der deutschen Sektion der IPPNW (Internationale Ärzte und Ärztinnen für die Verhütung des Atomkrieges) erklärt:* „Aktuelle Erklärung des IPPNW zur Ukraine-Krise“ weiterlesen